Interim Manager | Blog

Sein Terminkalender ist prall gefüllt, sein Arbeitspensum überdurchschnittlich hoch: Trotzdem steht „der faule Manager“ immer wieder in der Kritik. Da nimmt es Wunder, dass ausgerechnet die Faulheit für Führungsspitzen zum neuen Arbeitsethos ausgerufen wird. Faul zu sein, so heißt es übereinstimmend in den einschlägigen Foren, sei im Grunde nicht dumm, sondern besonders schlau, weil sie über ein Mehr an Effektivität und Kreativität zu größerem Erfolg führe – womit sie also genau den Stillstand und die fehlende Flexibilität bekämpfe, die den faulen Manager angeblich auszeichne. Wie aber kann das sein?

Das Image der Manager droht national wie international immer tiefer im moralischen Morast zu versinken: Finanz- und Bankenkrise, Baulügen allerorten, Korruption in der Fifa oder jetzt VW-Abgas-Skandal - ist der Betrug, die Täuschung und Lüge ein systemimmanentes Problem aller Unternehmensführungen oder kommt es letztlich doch auf den Einzelnen an?

Empathie ist im modernen Management längst kein Fremdwort mehr. Die Fähigkeit, sich in andere hinein fühlen und -denken zu können, gilt als zentrales Führungsinstrument, das einen hohen wirtschaftlichen Mehrwert mit sich bringt. Doch öffnet der neue, partizipativ-kooperative Führungsstil nicht auch der gezielten Manipulation Tür und Tor?

Kinder bringen ihren Eltern etwas unschätzbar Wertvolles entgegen: Ihr grenzenloses Vertrauen. Missbrauchen Eltern dieses Vertrauen und halten ihre Versprechungen nicht ein, können ihre Kinder ängstlich und misstrauisch werden, sich minderwertig fühlen, oder andere negative Gefühle entwickeln. Sie fragen, was dies mit Verbindlichkeit im Management zu tun hat? Auf den ersten Blick nichts. Auf den zweiten Blick alles.

Ein Nachdenken über Imageverlust. Ein Abstract über Verantwortung und Macht. Ein Auseinandersetzen mit der Realität.

Wertewandel in der schnelllebigen Umwelt

Wertewandel heißt, eine Verlagerung der Prioritäten in der Werteorientierung. Veränderung und Management müssen stets Hand in Hand gehen. Ob globaler Wandel, der in der Regel das ganze Unternehmen umfasst, oder lokale Anpassung mit Augenmerk auf einzelne Projekte – aktiver Wandel ist essenziell, um nachhaltig konkurrenzfähig zu sein.

Despektierlich sind immer nur die anderen.

Gestatten Sie uns eine Inventur. Anstand und Achtung scheinen keine Themen der Neuzeit zu sein. Bereits im alten Griechenland monierte Sokrates über die Verlotterung der Jugend: „Die Jugend liebt heute den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt mehr vor älteren Leuten und diskutiert, wo sie arbeiten sollte ..." Sie kennen das bestimmt. Seit Generationen bedauern meist die Älteren den Verfall der Werte. Es scheint so, als sei Respekt aus der Mode gekommen. Vermutlich gelten heute andere gesellschaftliche Maßstäbe. Ist dem wirklich so?

Alles klar? Von wegen!

Warum es wichtig ist, das Ungesagte zu verstehen. Von den Chancen geschärfter Blicke und gespitzter Ohren.

Zum Thema "Qualität" gibt es eine Unzahl von Ansätzen, mit zweien davon würde ich beginnen:

Vor 225 Jahren, exakt am 19. September 1783, ließen die Brüder Montgolfier vor den Augen König Ludwigs XIV. den ersten Heißluftballon mit Besatzung steigen. Die Crew in der Gondel bei der Jungfernfahrt war eine wahrhaft illustre Gesellschaft – eine Henne, eine Ente und ein Schaf.

"In viel zu vielen Unternehmen ist der Kunde zu einem Störfaktor geworden, dessen unvorhersagbares Verhalten sich schädlich auf die sorgfältig erstellten Pläne auswirkt, dessen Sonderwünsche nicht in die computergestützten Arbeitsabläufe passen und der stur darauf besteht, daß die von ihm gekauften Erzeugnisse auch funktionieren sollen" Zitat: Lee Young, Business Week.

Zwingen uns die aktuellen Compliance-Regeln zu schlechtem Benehmen?

Konfuzius sagt: „Der Mensch ist von Geburt an gut, aber die Geschäfte machen ihn schlecht.“ Unlautere Absprachen oder Schmiergeldzahlungen sind nichts Neues. Seit eh und je verschaffen sich Menschen Vorteile. Berühmte Beispiele gibt es genug: In der Bibel ist die Rede von Jakob, der sich mit List und Linsen von seinem Bruder Esau das „Erstgeborenenrecht“ erkauft. 2000 Jahre später ziehen die Vergehen größere Kreise –das Grundprinzip bleibt gleich. Jetzt dreht es sich um Gratisflüge, EM-Tickets oder Lustreisen. Bestechung scheint latent und allgegenwärtig zu sein.

Am 25. April 2012 sprach Interim Manager Klaus Peters auf der Hannover Messe. Den vollständigen Vortrag "Der positive Einfluss von Wirtschaftskontakten mit politischen Systemen wie dem in China" können Sie hier verfolgen.

Es sei mir gestattet, den Aspekt der Loyalität genauer unter die Lupe zu nehmen. Warum? Weil diese Tugend exemplarisch in den Ruf nach Werten hineinpasst. Weil diese Begrifflichkeit geradezu inflationär gebraucht wird. Weil diese Eigenschaft zum Ehrenkodex eines Interim Managers gehört.

Klaus Peters hält einen Vortrag mit dem Thema: "Der positive Einfluss von Wirtschaftskontakten mit politischen Systemen wie dem in China"

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Nur was sich rechnet ist gut.

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