Interim Manager | Blog

Nach der Krise ist vor der Krise: Auf sieben fette Jahre folgen meist sieben magere. Schon in der Bibel ist vom Sparen die Rede. Trotzdem hat es den Anschein, das Kostensenkungsmaßnahmen nur im Ernstfall angewandt werden. Oder agieren Unternehmen – ganz aktuell „der" Drogeriediscounter - in einem dermaßen straffen Kostenkorsett, um dann manövrierunfähig zu werden? 
Wenn die Wirtschaft boomt und die Auftragsbücher voll sind, ist eitel Sonnenschein. Ziehen dann Unwetter am Konjunkturhimmel auf, wird es für das Management ernst. Man rettet, was zu retten ist – meist nach dem Rasenmäherprinzip. Dieses populäre Instrument kürzt schnell, präzise und linientreu sämtliche Etats. Mit fatalen Folgen.

Gier. Maßlosigkeit. Habsucht. Begierde. Verlangen. Leidenschaft. Lust. Sehnsucht? Die Facetten von Gier sind vielfältig und wie immer kommt es auf die Sichtweise an. Gier wird dann zum Thema, wenn die Moral außen vor bleibt und die Grenzen unseres christlich-humanistischen Weltbildes überschritten wurden. Dabei scheint uns Menschen die Habgier in den Genen zu liegen. Wohl keinem ist das Bedürfnis „mehr haben zu wollen“ fremd. Gier muss daher etwas genauer betrachtet werden.

Zahlen lügen nicht. Was sich nicht in Daten und Fakten erheben lässt, zählt auch nicht am Markt. Hinter dem Kürzel EBIT versteckt sich eine wesentliche Kenngröße (Earning before Interests and Taxes, also Ergebnis vor Steuern), die die wahre Leistungsfähigkeit von Firmen belegt. Sie zeigt, wo das Unternehmen jetzt und hier innerhalb seiner Branche steht. Eingereiht in die „Hard Facts" vermag die EBIT-Marge Auskunft zu geben, wie erfolgreich das Unternehmen im Großen und Ganzen arbeitet. Doch sie sagt nichts über die Unternehmensführung, die Wertekultur aus.

"Einkauf: Rund um den Kirchturm"?

Diese Frage stellte die Wirtschaftswoche schon 2003 im Hinblick auf eine Studie der Universität Köln und der Unternehmensberatung Masai. Danach ergeben sich erhebliche Unterschiede, je nach Standort der betrachteten Unternehmen. In Frankreich waren es ca. 25%, in Spanien ca. 33% der untersuchten Unternehmen, die einen Großteil ihres Bedarfs jenseits der Landesgrenzen deckten. In Deutschland waren es zu dieser Zeit magere zwei Prozent der Unternehmen, die mehr als 75% ihres Einkaufs im Ausland tätigten.

Seite 2 von 2

Nur was sich rechnet ist gut.

Sie möchten mehr über das EBIT-orientierte Supply Chain Management erfahren? Wir besuchen Sie gern, präsentieren und stellen bei Bedarf erfahrene Interim Manager vom Produktionsleiter über den Einkaufsleiter bis zum Verkaufsleiter oder eben gern den CCRO ebenfalls als Interim Manager zur Verfügung!

Sie sind hier: Blog